Maschek Automobile baut "Auto-Stadt"
Sechs Marken am Standort Wackersdorf vereint

Mehr Platz, Zentralisierung, Digitalisierung und ein Standort: Bis zum ersten Quartal 2021 erweitert die Maschek Familie in Wackersdorf den Autohaus-Komplex um die Marken VW Pkw und VW Nutzfahrzeuge.

Maschek Automobile investiert in die Zukunft. Der VW-Konzernhändler erweitert seinen großen Autohaus-Komplex mit der Marke Volkswagen: Ab 2021 werden im Wackersdorfer Gewerbepark nicht nur die Marken Audi, SEAT, SKODA und CUPRA zu finden sein, sondern auch VW und VW Nutzfahrzeuge. Der Neubau löst den jetzigen Standort in der Regensburger Straße 70 in Schwandorf ab.

"Mit dem Großprojekt schaffen wir etwas ganz Besonderes in der Oberpfalz. Wir werden direkt an der A93 unsere gesamte Markenpalette anbieten", sagte Inhaber Ingo Maschek. Das ist einmalig in der Region, dass ein Händler alle sechs Marken aus dem VW Konzern an einem Standort vereint anbieten kann. Mit den in Februar 2020 begonnenen Bauarbeiten, direkt nach der Neueröffnung am 09.02.2020 der beiden Autohäuser SEAT und SKODA, liege man "voll im Zeitplan“: Der geplanten Eröffnung im ersten Quartal 2021 stehe nichts im Wege.

Aus zwei mach eins

Der doppelstöckige Autohaus-Komplex entsteht auf einem knapp 27.000 Quadratmeter großen Grundstück im Herzen der Oberpfalz. Das neue VW-Gebäude bietet mit einer Grundfläche von 4.000 Quadratmetern und einer Nutzfläche von knapp 4.500 qm rund doppelt so viel Platz wie der bisherige Standort. Der Neubau befindet sich direkt an der A93 und der B85 und kreuzt die vier großen Städte Amberg, Weiden, Cham und Regensburg. Über die Autobahn und die Bundesstraße werde der Betrieb verkehrstechnisch optimal über das Umland, aber auch an die nächstgelegenen Städte im Landkreis Schwandorf angebunden.

Ingo Maschek: "Lange Wege zwischen den einzelnen Autohäusern gehören künftig der Vergangenheit an. Der neue VW-Bau ermöglicht interne Betriebsprozesse, Abwicklungen und Abteilungen zu vereinfachen, zusammenzuführen und zu bündeln. Dadurch sind schnellere und kürzere Arbeitswege möglich. Zukünftig können Kunden am Standort in Wackersdorf bis zu 1.000 sofort verfügbare Neu- und junge Gebrauchtwagen besichtigen. Das ist einmalig in der Region.“
Durch die Standort-Fusion sind außerdem die Weichen für die Digitalisierung gestellt. „Wir arbeiten gerade mit Hochdruck an der Umsetzung unserer Digital-Strategie. Im Fokus steht dabei immer der Kunde, dem wir ein absolut simples Kauf- und Serviceerlebnis bieten wollen. Dabei sind die digitalen Verkäuferplätze im neuen Showroom mit einem VR-Konfigurator erst der Anfang unserer Online-Transformation,“ so Ingo Maschek.

Die neue "Auto-Stadt" soll im Vergleich zum Standort in Schwandorf einen größeren Showroom bieten. Insgesamt 15 Fahrzeuge von VW PKW und VW Nutzfahrzeuge können im neuen Verkaufsraum mit 550 Quadratmetern präsentiert werden. Gleiches gilt für die Werkstatt: 18 Fahrzeuge können hier gleichzeitig repariert werden. Die Werkstatt ist mit 14 Hebebühnenplätzen ausgestattet, dazu kommen zwei Boxen speziell für VW Nutzfahrzeuge und zwei weitere für Achsvermessung und Richtarbeiten hinzu. Die Themen E-Mobilität und Digitalisierung seien bereits in die Planung des neuen VW-Gebäudes mit eingeflossen. "Wir rücken den Kunden noch mehr ins Zentrum unseres Engagements und bieten ihm ein Kauf-, Auslieferungs- und Serviceerlebnis auf höchstem Niveau", erklärte Geschäftsführer Wolfgang Pfafferott. Bei der Gestaltung werden die neuen CI-Vorgaben vom Hersteller umgesetzt. Dazu zählt beispielsweise das neue „New Brand Design“ von Volkswagen.

VW Autohaus ist zweistöckig

Das Erdgeschoss des Neubaus beherbergt die Neu- und Gebrauchtwagenausstellung mit neun Verkäuferarbeitsplätzen sowie den Werkstattbereich mit drei Direktannahmeplätzen, einer zentralen Fahrzeugaufbereitung, einem Fahrzeugscanner und einer kleinen Cafeteria inkl. Kundenlounge. Zudem befinden sich hier die Fahrzeugauslieferung mit sechs Auslieferungsplätzen und Büroflächen des Kundenservice. Das Lager für Teile- und Zubehör umfasst 280 Quadratmeter. Im Obergeschoss sind Büros mit insgesamt 20 Arbeitsplätzen, Besprechungs- und Sozialräume vorgesehen. In der 1.Etage werden künftig alle abteilungsübergreifenden Bereiche wie beispielsweise die Neu- und Gebrauchtwagen-Disposition, die Personalabteilung, die Gewährleistung, aber auch ein zentralisiertes Service-Call-Center für Kunden zusammengeführt.

Zentrale Fahrzeugaufbereitung für alle Marken

Nicht nur gewisse Abteilungen werden durch den neuen Gebäudekomplex und der Marken-Zusammenführung an einem Standort gebündelt, auch bei der Fahrzeugaufbereitung nutzt man Synergien. Folglich ist ein zusätzliches Highlight die zentrale Fahrzeugaufbereitung mit 930 Quadratmetern. Bedeutet: Im VW Gebäude erfolgt künftig die komplette Aufbereitung über alle sechs Konzern-Marken hinweg. Hierfür entstehen ein Nassplatz, zwei Wachanlagen, eine Hebebühne für die Annahme bzw. Begutachtung, sieben Aufbereitungsplätze, davon einer nur speziell für Smart Repair und ein Weiterer für die Felgeninstandsetzung.

VW-Komplex inkl. ultimativen Fahrzeug-Scanner

Im Erdgeschoss des neuen VW Gebäudes wird außerdem der Twinner installiert. Was kann man sich darunter vorstellen? Er erinnert in seinem Aufbau an eine Fotokabine mit Drehtellern für die professionelle Fahrzeugfotografie, wie sie eine Reihe großer Automobilhändler heute bereits einsetzt, liefert aber mehr Daten. Man fährt das Auto hinein und befestigt eine Innenraumkamera im Wagen. Auf Knopfdruck schließt sich das riesige Tor. Das Auto dreht sich anschließend so lange auf einer Plattform, bis die Kameras und Sensoren jeden Winkel erfasst haben. Das Scannen dauert zwischen zwei und viereinhalb Minuten, je nach eingestelltem Programm. Dabei entsteht nicht nur ein Rundum-Foto, sondern auch eine 360°-Innenaufnahme.

Twinner liefert digitalen Zwilling von Fahrzeugen

Der "Twinner" erstellt so 360-Grad-Ansichten von Autos, die man sich bei der Online Recherche vom Sofa aus bequem anschauen kann – inklusive Unterboden und Innenraum, ähnlich wie bei einem Neuwagenkonfigurator. Nur ist es in diesem Fall kein Computermodell, sondern das tatsächlich zum Verkauf stehende Auto, das online auf dem Desktop, Tablet oder Smartphone zu sehen ist. Der Scanner ermittelt vollautomatisch die Reifenprofiltiefe und Farbunterschiede im Lack. Über die Fahrgestellnummer liest das System die Fahrzeugdaten aus und fügt sie dem Gesamtpaket hinzu. Bald sollen weitere Features folgen, die beispielsweise Nachlackierungen, Schäden oder Dellen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz automatisch erkennen und markieren.

Zum Spatenstich am Dienstag, den 26.05.2020 lud die Maschek Familie unter anderem Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeister Thomas Falter ein. Seitens dem Hersteller waren Regionalleiter Sascha Kapfelsperger und Bezirksmanager Olaf Kaddatz präsent. Das Architektenbüro mit Herrn Bruno Dietl und die Baufirma Gebr. Donhauser mit Klaus Donhauser und Manuel Beer waren ebenfalls vor Ort. Für den offiziellen Spatenstich-Termin wurde extra ein eigenes Hygiene- und Sicherheitskonzept entwickelt und umgesetzt, welches vom Landratsamt genehmigt wurde.

Ein Standort, sechs Marken

Zu Maschek Automobile gehören insgesamt 4 Autohäuser. Ab 2021 sind alle sechs Konzern-Marken Audi, SEAT, CUPRA, SKODA, VW PKW und VW Nutzfahrzeuge an einem Standort im Gewerbepark 2 in Wackersdorf direkt an der A93 vereint. Maschek Automobile ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit rund 200 Mitarbeitern, dass 1986 gegründet wurde.

 


 

Die Baustellenkamera

 

 


 

 

Bilder vom Spatenstich

 

Maschek Automobile GmbH & Co. KG
Gewerbepark 2
92442 Wackersdorf

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